Gesetzliche Vorschriften

Diese gesetzliche Vorschriften sind für Ballonaufstiege relevant.

Folgende Hinweise / Vorschriften wurden von der deutschen Flugsicherung (kurz: DFS) für Veranstalter erlassen:

Für Aufstiege von Kinderluftballons ist, abhängig von der Anzahl der Ballone und des Aufstiegsortes, nach §21 LuftVO die Einholung einer Flugverkehrskontrollfreigabe bei der zuständigen Flugverkehrskontrollstelle erforderlich.

 

Eine schriftliche oder telefonische Freigabe benötigen Sie grundsätzlich für Ballonaufstiege:

  • in der unmittelbaren Umgebung (Kontrollzone) von
    • internationalen Verkehrsflughäfen (wie z. B. Frankfurt),
    • Regionalflughäfen (wie z. B. Augsburg)
    • militärischen Flugplätzen (wie z. B. Rostock-Laage)
  • von mehr als 500 Ballonen

In diesen Fall mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Massenaufstieg, denn Online-Antrag ausfüllen. Diesen Online-Antrag findet ihr auf der Webseite der Deutschen Flugsicherung https://www.dfs.de.

 


 

Keine schriftliche oder telefonische Freigabe benötigt ihr:

  • weniger als 500 Ballonen
  • außerhalb der oben beschriebenen Schutzbereiche (Kontrollzonen)

Die Freigabe gilt unter folgenden Auflagen generell als erteilt:

+ Ballons nicht gebündelt (so genannte Ballontrauben)
+ kein brennbares Gas (Helium ist kein brennbares Gas)
+ keine harten Gegenstände in oder an den Ballonen befestigen. (Holz, Plastik, Metall, Wunderkerzen, Leuchtstäbe, Knicklichter, LEDs)

 


 

Auszug aus dem FAQ des DFS:

 

Frage: Warum dürfen in Deutschland keine sog. harten Gegenstände (z.B. LEDs) an bzw. in Ballonen befestigt werden?

In Deutschland ist es untersagt, Luftballons mit Wunderkerzen, Leuchtstäben, Knicklichtern, LEDs oder ähnlichen harten Gegenständen aufsteigen zu lassen. Grundlage dafür sind das Luftverkehrsgesetz und die Luftverkehrsordnung. Ausnahmen werden nicht genehmigt. Zum Hintergrund: es muss sichergestellt sein, dass ein aufsteigender Ballon an bzw. in einem Triebwerk einer Verkehrsmaschine keinerlei Beschädigungen verursacht.

 

Frage: Was zählt zu den sog. harten Gegenständen?

Harte Gegenstände sind Gegenstände, die zum Beispiel Metall enthalten und nicht sofort rückstandsfrei verbrannt werden können. LEDs zählen zu den harten Gegenständen! Handelsübliche Ballon-verschlüsse aus Kunststoff zählen dagegen nicht zu den harten Gegenständen und können verwendet werden.

 

Weitere Informationen findet ihr auch auf der Webseite der DFS: https://www.dfs.de

Bei Fragen stehen wir euch jeder Zeit zu Verfügung.

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